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  KOLUMNE von Forester
 
Einmal so richtig mutig sein

Vor Kurzem habe ich Ernest Hemingways Buch „Paris – Ein Fest fürs Leben“ gelesen. Dort beschreibt er unter anderem seine Anfänge als Schriftsteller in den 20er-Jahren. Er beschreibt seine Arbeit als Journalist, die er eines Tages aufgibt, um zukünftig nur noch als Schriftsteller tätig zu sein. Hemingway verzichtete damals auf Grundlegendes und zwar auf ein regelmäßiges Einkommen. In seinem Buch schreibt er, dass er manchmal durch den Jardin du Luxemburg spazierte. Aber er besuchte diesen Park nicht, um den Hunger nach der Natur und dem Grün zu stillen. Es hatte einen vollkommen anderen Grund. Der Jardin du Luxemburg befreite ihn von der Qual, an Restaurants, Bistros oder Cafés vorbeigehen zu müssen, und vor allem an den Gerüchen, die ihm dort begegnen konnten. Vor allem aus den Küchen. Denn in diesen Tagen litt er öfter, als ihm lieb war, an Hunger. Später, viel später würde er schreiben, dass jene entbehrungsreichen Pariser Tage die glücklichsten in seinem Leben waren. Nicht vergleichbar waren der Ruhm und das viele Geld, das er später als erfolgreicher Autor verdiente. „Diese Pariser Tage waren die glücklichsten in meinem Leben“, schreibt er. Sagen wir uns das nicht auch gelegentlich? Mutig sein müsste man. Mindestens einmal im Leben, und das tun, was man immer schon tun wollte. Und zwar konsequent. Auf jede Sicherheit verzichten. Wie ein Hochseiltänzer ohne Netz. Und sei es nur deswegen, um später einmal sagen zu können: Ich habe es wenigstens versucht.
     
    Autorinnen und Autoren
für diese Ausgabe
  Stephan Alfare, Teresa Arrieta, Kurt Bereuter, Angelika Drnek, Jürgen Thomas Ernst, Robert Fabach, Anna Greissing, Babette Karner, Sarah Kleiner, Katharina Mähr, Georg Rainalter, Annette Raschner, Michael Reiz, Irmi Salzer, Jürgen Schmücking, Irene Sellhofer, Simon Starling, Martina Tiefenthaler


   
    Fotografie  

Assemble-Studio, Kurt Bereuter, Juriaan Booij, Sara Dooley, Ursula Dünser, Ecosailing Crew, esque, Marianne Greber, Chris
Haring, James Harris, Andy Keate, Anja Köhler, Gerhild Salzer, Wolfgang Schmidt, Jürgen Schmücking, Christoph Schreiner, Studio Swine

   
             
     
   
     
 
ADNANS WEG
Der Mut des Ingenieurs
Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin. Eine Geschichte von einem, der dennoch hinging, um selbst zu sehen. Um zu sehen, was wirklich ist. Bilder, die uns nicht gezeigt werden. Geschichten, von denen keiner spricht. Geschichten von denen, die geblieben sind.
Von Robert Fabach
   
   
   
       
 

Courage: Zwischen Feigheit und Größenwahn
Mark Twain schrieb einst, dass Mut nicht die Abwesenheit von Angst sei, sondern das Handeln in Angesicht dieser. Die Angst ist heute längst im emotionalen Grundstock der Gesellschaft angekommen. Aber wie steht es um den Mut? Konrad Paul Liessmann ist einer der erfolgreichsten Philosophen des Landes und bekannt dafür, in seinen Publikationen ungeschönt Kritik zu äußern und die Verantwortlichen für Missstände offen anzusprechen. Mit ORIGINAL unterhält er sich über das, was der Angst als Erstes zum Opfer fällt – über Courage.
Von Sarah Kleiner

 
 
     
   
       
 
Endstation Idomeni
Idomeni ist ein kleines Bauerndorf im Norden Griechenlands, knapp an der Grenze zu Mazedonien. Bis vor wenigen Monaten kannte es kein Mensch außerhalb der Region. Nun ist es zum Synonym für das Versagen Europas geworden, mit den Flüchtlingsbewegungen aus dem Nahen Osten menschlich umzugehen. Zum Synonym für Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Dreck und Elend. Aber auch zum Kristallisationspunkt von Solidarität und Hilfsbereitschaft. Ein subjektiver Bericht.
Von Irmi Salzer

 
 
   
   
     
 
„Wir müssen die gesamte
Bedeutung unserer Zivilisation
überdenken“

Michael Reitz sprach mit Nicanor Perlas, dem Träger des Alternativen Nobelpreises von 2003.
   
       
   
   
  Ein Banker steigt aus
„Viele haben gesagt, das war ein mutiger Schritt, den ich gemacht habe, für mich war es letztendlich nur ein logischer Schritt“, sagt Wilhelm Sutterlüty, ehemaliger Vorstandsdirektor der größten Bank des Bregenzerwaldes. Er hatte einen Beruf, den er liebte und den er ganze 33 Jahre lang ausübte – Banker wie dieser Beruf heute gerne genannt wird.
Von Kurt Bereuter
     
       
   
 
  Genossenschaft Bank für Gemeinwohl
Nach den Panama Papers aktueller denn je

Von Teresa Arrieta
     
     
            Assemble
Die neue Architekturavantgarde
Interdisziplinär, kollektiv und selbstbestimmt Das Kollektiv Assemble ist ein buntes Team und setzt sich aus Architekten, Künstlern und Designern zusammen. Für sie stellt sich nicht die Frage, ob Architektur nun Kunst ist oder nicht, stattdessen definiert das junge Team gerade eine neue Art der Architektur. Sie verstehen sich als eine kollektive Reaktion, als Antwort auf die Architekten von heute, die völlig abgehoben vom Schreibtisch aus Entscheidungen treffen.

Von Georg Rainalter

     
         
     
     
  Studio Swine
Als „interdisciplinary design practice“ beschreibt das Künstler-Duo Azuza Murakami und Alexander Groves die Essenz seiner Arbeit im Rahmen des Studio SWINE – und es ist bezeichnend, dass sie dabei von einer Praxis sprechen, etwas Prozessartigem, das in ständiger Bewegung begriffen ist. Dieses Sinnbild wird bestätigt, wenn man sich die Objekte und Filme des japanisch- britischen-Duos vor Augen führt, in denen es zu einem Großteil um den Kreislauf der Wiederverwertbarkeit von weggeworfenen, scheinbar nutzlosen Materialien geht, die unsere Wohlstandsgesellschaft in immer größeren Mengen produziert.
Von Anna Greissing
     
         
     
     
  Project for a Rift Valley Crossing
Simon Starling Projekt für eine Überquerung des Rift Valley
     
         
     
     
 

Sommer, Sonne,
Energiesparen

Tipps von Katharina Mähr

     
         
     
     
  Beinahe ein Perpetuum mobile
oder die Früchte des langen Nachdenkens
Auf kleinstem Raum ist es gelungen, vom Rundholz bis zum
gehobelten Brett alle Arbeitsschritte zu vereinigen. Das Sägewerk des Andreas Fritsche.

Von Jürgen Thomas Ernst
     
         
     
     
   
     
  Dinge des Lebens
Von Erdbeeren
bis Erdöl
Dreimal Nachhaltigkeit am Mobiltelefon

Von Babette Karner
     
         
     
     
  Ecosailing Nur mit dem Wind um die Welt
Was für Entdecker wie Christoph Kolumbus, Ferdinand Magellan und James Cook außer Frage stand, gilt heute als enormes Abenteuer. Vier junge Franzosen ließen sich davon nicht abhalten: Sie folgten ihrer Leidenschaft für das Meer, das Abenteuer und den Umweltschutz und umsegeln seit September 2014 mit ihrem Segelboot „Amasia“ nur mit dem Wind und erneuerbaren Energien die Welt. Von Babette Karner

     
         
     
     
  They know how to Sautanz
Ein Porträt.

Von Jürgen Schmücking
     
         
     
 
 

Werkbank

Kräutergarten selbst gemacht
Von Kräutern & Garten
Von Martina Tiefenthaler

     
         
     
 
 

Der Körper im Mittelpunkt
Chris Haring
Von Angelika Drnek

     
         
     
     
  Sie gehen auf wie
Blumen!

Zum 15-Jahr-Jubiläum reichen die drei Theaterclubs des Vorarlberger Landestheaters Götterspeis und
Argonautenabenteuer


Von Annette Raschner
     
         
     
     
  Die Replikation ist der Tod der Städte

Der US-Künstler Theaster Gates erregt nicht nur mit seiner Kunst Aufmerksamkeit. Seine Stadtrevitalisierungsprojekte etwa in
Chicago schaffen Raum für alle: die Talentierten, die Untalentierten, die Abgeschriebenen und die Angesagten.
Ein Gespräch mit Theaster Gates

Von Angelika Drnek
     
           
     
     
 

FILM

Frauenleid. Erster Weltkrieg
So 29. Mai, 2016, 19.0 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

A perfect day
So 5. Juni 2015, 20 Uhr, Jöslar Andelsbuch

Shake The Dust
Di, 7. Jun 2016, ab 20.30 Uhr, Spielboden Dornbirn


Future Baby
Mi 8. Juni 2016, 20 Uhr, Fr 10. Juni 2016, 22 Uhr
Filmforum Bregenz, Metro Kino

Colonia Dignidad Es gibt kein zurück
Do 16. Juni 2016, 20 Uhr, Sa 18. Juni 2016, 22 Uhr
Filmforum Bregenz, Metro Kino

     
           
     
     
  Buchbesprechung

Mitten ins Herz
der Ungewissheit

Von Annette Raschner
Peter Stamm
Weit über das Land
Roman
244 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-10-002227-1
S. Fischer Verlag
     
           
     
     
  Mein Wunsch

In Albertini‘s Ristorante
Von Stphan Alfare