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DIVERSITÄT
Vom Sinn der Vielfalt



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KOLUMNE
Von Forester
Über die
Biodiversität
und
Ähnlichkeit
zu anderen
Diversitäten.

Manchmal gelangen Pflanzen von ganz weit her in unsere Gegenden. Aber ganz unbeabsichtigt, heimlich sozusagen, eingeschleust mittels Schiffen, Flugzeugen, als blinde Passagiere in Lastwagen oder Autos. Wenn sie dann angekommen sind und sich die Samen hier niederlassen, nennt man sie im Deutsch der Biologen Neophyten. Neophyten gelten als grundsätzlich gefährlich. Denn sie sind fremd und machen unseren Pflanzen den Platz streitig. Es gibt ausführliche Studien, Broschüren und Maßnahmenkataloge über die invasive Verbreitung dieser Pflanzen. Japanknöterich, Sachalinknöterich, Herkulesstaude, Kanadische Goldrute oder Indisches Springkraut, auch Drüsiges Springkraut genannt, heißen diese Übeltäter, die unser Ökosystem stören und die gewohnte Harmonie gefährden. Einigen dieser Pflanzen unterstellt man auch hemmungslosen Egoismus. Das Drüsige Springkraut soll über ihre Wurzeln Giftstoffe aussenden, die Pflanzen in ihrer Umgebung radikal eliminieren. Zudem sind die Samen dieses Springkrauts fünf Jahre keimfähig, ein ganz übler Kandidat. Bei allen Diskussionen, die über diese neuen Pflanzen geführt werden, übersieht man vielleicht etwas Grundlegendes. Ein Ökosystem, habe ich einmal gelesen, tendiert immer zu einem Gleichgewicht. Das stimmt wohl so. Zeit spielt in diesem grundsätzlichen Bestreben der Natur keine große Rolle: ob zehn, hundert oder tausend Jahre – ganz egal! Fest steht nur eines: Es wird geschehen. Das Gleichgewicht wird hergestellt, denn die Natur hat immer Recht. Es leben dann die Kanadische Goldrute neben dem heimischen Holunder, der Sachalinknöterich neben der Wegwarte und das Indische Springkraut neben dem Weidenbaum. Natürlich kann man dieses Einpendeln auch auf andere Bereiche der Natur ausweiten. Es wird geschehen, denn die Natur pendelt immer wieder zurück in ihr Gleichgewicht. Das ist doch ein sehr beruhigender Gedanke, der sehr zuversichtlich stimmt.
     
    Autorinnen und Autoren
für diese Ausgabe
 

Kurt Bereuter, chmara.rosinke, Jürgen Thomas Ernst, Robert Fabach, Josef Floh, Andreas Fox Anna Greissing, Babette Karner, Sarah Kleiner, Matthias Köb, Cornelius Lingg, Antonia Moosbrugger, Mela Mörtenbäck, Christina Pausackl, André Pilz, Georg Rainalter, Annette Raschner, Maja Rinderer, Jürgen Schmücking Peter Unterlechner, Christian Vögel, Susanne Wolf


   
    Fotografie  

Dan Campean, chmara.rosinke, Syria Civil Defence, Felicitas Egger, Clemens Fabry, Ian Ehm, Andreas Fox, Anna Greissing Gerhard Klocker, Mitja Kobal, Marlena König, Florian Lechner, Levin Meraner, Sarah Misture. Agentur Rosa, Mela Mörtenbäck, David Payr, Erik Rauws, Rinspeed, Alois Rüscher, Christoph Schreiner, Dietmar Stiplovsek

   
             
     
   
     
  Vom guten Leben
Wolfgang Pekny ist ein Umwelt-Aktivist der ersten Stunde. Ob bei der Besetzung der Hainburger Au, bei den ersten Anti-Atomkraft-Demos oder bei der Gründung von Greenpeace Österreich: Pekny war dabei. In den 1970er Jahren noch als einer der „Bekloppten der Nation“ belächelt, ist er heute ein Urgestein des österreichischen Umweltschutzes. Im Wiener Kaffeehaus „Prückel“ spricht er mit uns über das Raumschiff Erde, über Fußabdrücke und darüber, wie alles mit einem vergifteten Fisch begann.
Von Sarah Kleiner
   
   
   
       
 

Demokratie zum Selbermachen
Wir wollen einen niederschwelligen
Zugang in die Politik und
Begeisterung für neue
Ansätze und Ideen schaffen.

Von Kurt Bereuter

 
 
     
   
       
 
Über die
Langsamkeit und
den Reichtum des
Fremden

Ein Gespräch mit dem Soziologen Hartmut Rosa
Von Jürgen Thomas Ernst

 
 
   
   
     
 
Die Weißhelme

„Ein Leben zu retten bedeutet, die Menschlichkeit zu retten.“
Von Georg Rainalter
   
     
   
   
  Tres Hombres und das Meer
Die Revolution der Frachtschifffahrt
Nach Zeichenplänen bauen mehrere Gruppen
freiwilliger Helfer ein wunderschönes, mit vielen künstlerischen und handwerklichen Details liebevoll ausgestattetes Segelboot mit mehr als 15 Segeln und einem Fassungsvermögen von 35 Tonnen Fracht: dieTres Hombres.

Von Anna Greissing
   
     
   
 
 

Werkraum macht Schule
Im September ist die Werkraumschule 1.0 gestartet. Damit erfüllte sich der Werkraum den Wunsch nach einer Handwerksschule in einem neuen Format. Andreas Kappaurer, der Direktor der Bezauer Wirtschaftsschulen und Susanne Schedler, Projektleiterin im Werkraum Bregenzerwald sowie Klaus Metzler, Coach und lehrbeauftragter Architekt haben Andreas Fox über Hintergründe und Inhalte informiert.
Von Andreas Fox

   
     
            Vom Kleinen zum Großen führt der Weg nicht mehr zurück.
Diversität in Holzwirtschaft und Holzbau. Gespräch von Robert Fabach mit Thomas Ölz, dem Leiter der Fachabteilung Forstwesen in der Vorarlberger Landwirtschaftskammer und Aktivist in Sachen nachhaltiger Forstwirtschaft und Matthias Ammann, Berater für Verbandsmanagement und vor allem Geschäftsführer der Initiative „Vorarlberger Holzbaukunst“, einem Verein, der seit 1996 den Holzbau auf höchstem Niveau durch gemeinsames Marketing, gemeinsame Weiterbildung und regionale Wertschöpfung fördert. „Vorarlberger Holzbaukunst“ schreibt auch biennal den Vorarlberger Holzbaupreis aus.
Von Robert Fabach
     
         
     
   
  Kontemplation
Gerhard Klocker
     
         
     
     
 

Pässe
„Es ist nur ein Stück Papier, aber wenn du es nicht hast …“
Von Maja Rinderer

     
         
     
     
 

Von vielfältigen Ansätzen und der Macht individueller Entscheidungen
Von Anna Greissing

     
         
     
     
  Wildnis,
die keine
war


Von Cornelius Lingg
     
         
     
   
   
   
 

Werkbank
DIY GARDEROBE

Von chmara.rosinke

     
         
     
     
  Verpackungen,
die sich selbst
zerstören
Kinder ohne Pampers, Geschenke ohne Verpackung, Espresso ohne Kapsel? Drei Dinge, an denen umweltbewusste Geister des Öfteren verzagen. Natürlich wäre es vernünftiger, auf Wegwerfwindeln, Wegwerfpapier und Wegwerfaluminium zu verzichten. Aber Windeln waschen, auf den Instant-Koffein-Kick verzichten und Weihnachten ohne Dekoration verbringen? Vielleicht im nächsten Jahr, beim nächsten Kind, oder wenn die Nespressomaschine mal den Geist aufgibt.
Von Babette Karner

     
         
     
     
  Koordinaten zum Raumschiff
Erde
Im Jahr 2050 soll das Land Vorarlberg energieautonom sein. Das bedeutet, dass gleich viel Energie aus erneuerbaren Energieträgern erzeugt wird wie in Summe verbraucht wird. Derzeit liegt der Anteil bei ca. 35%.
VonPaul Brotzge
     
         
     
 
 



Die Zukunft
fährt nachhaltig

Ein lautes Ausrufezeichen gegen die
Idee vom Großstadtdschungel, in dem
man ohne tonnenschwere SUVs nicht
überleben kann.

Von Georg Rainalter

     
         
     
 
 

Im
Wald
In den rumänischen Karpaten befindet sich einer der größten verbliebenen Urwälder Europas. Doch das einmalige Naturparadies ist durch Abholzung bedroht.
Von Susanne Wolf

     
         
     
     
  Qualmende Erdlöcher, kochende Ameisen und schräge Vögel
Weil das Loch groß genug ist, wird der Hirsch in der Erde gegart, die Ameise bereitet den Fisch zu und wer will, isst gegrillte Krähenfüße.
Die Feldküche, 2016 als „Feldküche 1552 ü.M.“ in Krippenbrunn stationiert, ist ein Versuchslabor – für Gäste und Köche.

Von Matthias Köb
     
         
     
     
  Reisfeldforschung
am See

Das Reisprojekt von Vater und Sohn Leyrer
Von Jürgen Schmücking
     
           
     
     
  Winterzauber in 3 × 3 Gängen
RANDIG & ZIEGENKÄSE
KALBSKOTELETT MIT GEWÜRZKRUSTE UND GRÜNE BOHNEN
ÜBERBACKENE BEEREN


SAUERKRAUT-APFEL ROHKOST AUF TIROLER KNUSPERBROT
GEBRATENE ENTE MIT KASTANIENSCHMARRN UND TRAUBENSAFT
KARAMELLISIERTE BIRNENSPALTEN MIT ZIEGENKÄSE

KAROTTEN-VIELFALT MIT URGETREIDERISOTTO
MARINIERTES DRY-AGED-RINDSFILET MIT KOHLRABIRAGOUT
TORTA DI MELE

     
           
       
     
  Venedig im Winter

Von Mela Mörtenbäck
     
           
       
     
  Der Feind ist
der Superreichtum,
nicht der Fremde

Interview mit Erich Fenninger

Von Christina Pausackl
     
           
     
     
 

FILM

Welcome to Norway
Fr 18., Sa 26. November, 19.30 Uhr
Spielboden, Dornbirn

Mittsommernachtstango
Tangofieber – Leidenschaft und Melancholie
Mi 23. November, Do 8. Dezember 2016,
19.30 Uhr, Spielboden, Dornbirn

Vor der Morgenröte
So 4. Dezember, 20 Uhr
Jöslar, Andelsbuch

I, Daniel Blake
Do 15. und Sa 17. Dezember, 20 Uhr
Filmforum Bregenz, Metro Kino

Mein ziemlich kleiner Freund
Mi 28., Do 29. und Fr 30. Dezember, 20 Uhr
Filmforum Bregenz, Metro Kino

Camouflage – Hasch mich, ich bin der Mörder
So 8. Jänner, 2017, 20 Uhr
Jöslar, Andelsbuch

     
           
     
     
  Buchbesprechung
Von Annette Raschner
Das konvivialistische Manifest
Für eine neue Kunst des
Zusammenlebens
herausgegeben von Frank Adloff und Claus Leggewie in Zusammenarbeit mit dem Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research Duisburg, übersetzt aus dem Französischen von Eva
Moldenhauer
80 Seiten, kart.
ISBN: 978-3-8376-2898-2
transcript
     
           
          Buchempfehlungen
ORIGINAL-Redaktion /
Irene Selhofer

     
           
       
     
  Schach
Matt

Von Helene Mira
Schachclub Bregenz
     
                 
     
     
  Mein Wunsch
Von André Pilz

André Pilz, Jahrgang 1972, Autor, fünf Romane, zwei Theateradap-tionen, u.a. am Deutschen Theater in Berlin. Sein neuer Roman „Der Anatolische Panther“ erschien im September 2016 im Haymon Verlag. André Pilz lebt in Vorarlberg..